Tiefenbacher Top-Talent gehört zu den schnellsten Bahnradfahrern Deutschlands
Bei den Bundeswettbewerben über die Bahn-Kurzdistanzen im Velodrom in Frankfurt an der Oder schaffte es der 15-jährige Elias Edbauer in jeder Disziplin unter die Top 3. Der gebürtige Tiefenbacher lebt seit September 2015 am Olympiastützpunkt in Kaiserslautern.
Dieser Wettstreit bietet die Möglichkeit, sich für die bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren bzw. für die Olympischen Spiele den aktuellen Leistungstand zu überprüfen.
Tag eins startete mit den Qualifikationsläufen über die 200-Meter-fliegend. Edbauer setzte dabei neue Bestmarken. Nachdem er im ersten Lauf mit einer Zeit von 11,02 Sekunden nur ganz knapp sein Ziel, unter 11 Sekunden zu bleiben, verfehlte, setzte der Tiefenbacher alles auf den 2. Durchgang. Edbauer, der zu Jahresbeginn zum RV 1908 Dudenhofen wechselte, unterstrich mit seinem zweiten Lauf sein herausragendes Talent und ließ dabei sogar die Bundestrainer staunen: 10,96 Sekunden! Der erst 15-jährige Top-Athlet vom Team Zweirad Würdinger/Kerscher ist damit der fünfte U17-Fahrer der es in den letzten 25 Jahren geschafft hat, eine Zeit unter 11 Sekunden zu erreichen und darf sich so in die Bundesbestenliste mit einreihen!
Im anschließenden 500-Meter-Zeitfahren schaffte er mit einer Zeit von 34,24 Sekunden – wiederum persönliche Bestzeit – den 3. Platz.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Sprint-Wettbewerbe über alle Klassen – Geschwindigkeiten in jeder Klasse immer um die 70 km/h. Souverän schaffte der Tiefenbacher nach vier erfolgreichen KO-Runden den Einzug ins Finale. In zwei packenden Finalläufen gegen den amtierenden Dt. Meister aus Erfurt unterlag er knapp – Platz 2.
Am dritten Tag standen die Keirin-Wettbewerbe auf dem Programm. Dabei gibt ein Motorrad 5 Runden das Tempo vor, beschleunigt Runde für Runde allmählich bis auf ca. Tempo 50 km/h bevor es raus fährt und die letzten 3 Runden für den Sprint frei gibt.
Den ersten Vorlauf konnte Elias taktisch überlegen gewinnen – wiederum Finale.
Angesichts der internationalen Starter standen diesmal im Finale taktische Vorgaben der Trainer im Vordergrund, welche so gut wie möglich umzusetzen waren.
Auch das klappte super – erneut Platz 2.

