Bis Freitag, 30. Juni, finden die Ergonomietage statt. Jeder Interessent wird vermessen und sein Fahrrad eingestellt.

Zwickt und drückt es beim Radfahren, kann das viele Ursachen haben. Bei den Ergonomietagen macht sich das Team von Zweirad Würdinger auf die Suche nach Gründen für schmerzende Popos, taube Finger oder starre Genicke. Jeder Interessent wird von Montag bis Freitag, 26. bis 30. Juni, vermessen und sein Fahrrad anschließend auf ihn eingestellt. Das Ziel: Alle Teilnehmer sollen schmerzfrei und mit noch mehr Spaß radeln. Der Service ist kostenlos, egal wann und wo das Bike gekauft wurde. Kosten würden nur entstehen, wenn auf Wunsch des Kunden neue Komponenten montiert werden.

Eine Vermessung ist unumgänglich, wenn das Bike ideal auf seinen Fahrer eingestellt werden soll. Denn ein Rad, wie es von der Stange kommt, passt nur selten. Doch mit nur wenigen Einstellungsänderungen wird aus dem Massenprodukt ein individualisiertes Unikat – perfekt auf seinen Besitzer zugeschnitten.

Um ein Rad einzustellen, braucht man zunächst ein paar Körpermaße wie die Größe, die halbe Schulterbreite oder die Fausthöhe. Diese ermitteln die geschulten Mitarbeiter bei Zweirad Würdinger beim so genannten Bodyscanning. Der Kunde nimmt am Messstand Platz und wird völlig berührungslos ausgemessen. Unter Berücksichtigung des Fahrradtyps und der gewünschten Sitzposition berechnet eine spezielle Software Einstellungsempfehlungen. Damit wird das Bike exakt auf seinen Fahrer angepasst.

Weiter geht es mit der Suche nach dem richtigen Sattel. Das Wichtigste: Er muss die richtige Breite haben. Denn wie beim gewöhnlichen Sitzen lastet auch beim Radfahren das Gewicht auf den Sitzhöckern. Ist der Sattel zu schmal, verteilt sich das Gewicht auf andere Regionen wie den Damm. Es kommt zu Druckstellen, Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar eingeschlafenen Gliedmaßen. Um die richtige Breite zu ermitteln, nimmt der Kunde auf einem Hocker mit einer hochempfindlichen Druckmatte Platz. Der Hocker misst den Abstand der Sitzhöcker und schlägt unter Berücksichtigung der Sitzposition auch gleich eine passende Sattelbreite vor. Mit diesen Daten können die Experten checken, ob der vorhandene Sattel ideal ist oder ob eine Neuanschaffung sinnvoll wäre. Im Falle einer Neuanschaffung kann man noch über viele weitere Details entscheiden. Auf diesem Gebiet ist SQ-Lab toller Vorreiter: Es gibt z.B. Sättel mit einstellbarer Elastomere. Je weicher man diese einstellt, desto „flexibler“ wird der Sattel, er schwenkt leicht mit und schont dadurch die Wirbelsäule. Für Damen, die Probleme im Schambereich haben, gibt es sogar abgesenkte Sättel, die den Druck vom Damm- und Schambereich nehmen.

Weiter kann man das Rad mit speziellen Ergongriffen pimpen, die eine Ablagefläche für den Handballen bieten, das Einknicken des Handgelenks verhindern und damit eingeschlafenen Fingern vorbeugen.

Es ist vieles möglich – was aber auch nötig ist, findet man am besten bei einem persönlichen Bodyscanning heraus. Die Ergonomietage bieten die beste Gelegenheit dazu: Sie finden von Montag bis Freitag, 26. bis 30. Juni, in allen Würdinger-Filialen statt. Termin vereinbaren, vermessen lassen, das Rad neu einstellen lassen und mit jeder Menge Spaß wieder in die Pedale treten.

Terminvereinbarung unter: 0851/6346 (Passau), 08541/910710 (Vilshofen) und 09931/8945901 (Plattling)