Unser Werkstattmeister Philipp ging beim Winterrace in Bad Griesbach mit dem Fatbike an den Start. Wie es ihm ergangen hat, erzählt er in seinem Erfahrungsbericht: „Als ich mit den dicken Reifen an den Start rollte, war ich natürlich der Hingucker schlechthin. Viele Zuschauer sahen so ein Fahrrad zum ersten Mal. Die Meinungen über meine Materialwahl gingen stark auseinander. Einige meinten, es wäre ein Vorteil mit den dicken Reifen bei diesen Bedingungen zu fahren, andere waren genau anderer Meinung. Ich war einfach nur gespannt, wie es mir mit dem Fati ergehen wird. Die ersten Kilometer im Rennen waren auf fester Schneebahn und geräumter Straße. Ich trat in die Pedale, dass mir die Oberschenkel fast platzten. Nur auf meinem Tacho blieb die Tachonadel knapp über 20km/h wie eingemauert stehen. An Dranbleiben an der Spitzte war damit nicht zu denken. Kaum ging es wieder auf lockeren Schnee, konnte ich an die Fahrer, die mich vorher überholt hatten, aufschließen, oder sogar an den einen oder anderen vorbeiziehen. Umso schwieriger das Gelände wurde, desto mehr machte das Fatbike Spaß! Doch man merkte auch, umso schneller man fuhr umso schwieriger wurde es, das Fahrrad unter Kontrolle zu halten. Wegen der schweren Reifen in Verbindung mit den Rotationskräften wollte das Fatbike nur noch gerade aus und das Lenken wurde zur Schwerstarbeit! Nach 2 Stunden und 40 Minuten war ich als 14. von 49 Startern im Ziel. Mein Fazit: Die Leistung war in Ordnung, die Veranstaltung war top. Ich kann sie nur jedem empfehlen der Spaß hat, im Winter ein schönes Rennen zu fahren. Der freie Eintritt in die Therme des Hotels Ludwig und das anschließende super Buffet ist das Startgeld schon fast alleine wert. Über das Fatbike kann ich sagen, es ist definitiv kein Wettkampfrad, aber das perfekte Fahrrad, um im Winter sicher und mit Spaß durch die Landschaft zu radeln. Man kann es ein bisschen vergleichen wie beim Skitouren gehen, mit breiten Tiefschneelatten oder super leichtem Wettkampfski.“

